Foto: Sophie Herwig

Auf Geschichten und andere Kulturen kann man überall stoßen, nicht nur im Ausland – manchmal muss man gar nicht weit weg. Zu beginn 2018 zog ich nach Sachsen. Ich bin Berlinerin, 1992 geboren und so ein Nachwendekind. Vieles erscheint mir im Freistaat fremd und vieles kann ich auf Anhieb einfach nicht nachvollziehen, werde es vielleicht auch nie. Aber dem möchte ich auf den Grund gehen. Das bedeutet, dass ich täglich mit Vorurteilen konfrontiert werde – auch mit meinen. Als Journalistin stelle ich fragen und das kann ich nur da, wo ich welche habe. Gut anderthalb Jahre habe ich nun als Journalistin in der sächsischen Provinz verbracht. Drei Monate habe ich an meiner Abschlussrecherche der Reportageschule im Erzgebirge gearbeitet, 2018 bin ich über die lokale Zeitung in die Region Westsachsens eingetaucht und kann nun frei und überregional arbeiten.
Zuvor studierte ich Sozialwissenschaften und besuchte die Zeitenspiegel-Reportageschule Reutlingen. In meiner freien Zeit während des Studiums steckte ich in Redaktionen und bei der Jugend Presse. Vor der Reportageschule verbrachte ich das Jahr in Ungarn und schrieb. In der Zeit lernte ich nicht nur einige Eigenheiten des Landes kennen, sondern stieß schnell an die Grenzen der Pressefreiheit. Die Neugier nicht nur für den Osten Deutschlands, sondern auch Osteuropas war geweckt. Jetzt freue ich mich schon auf die nächste Reise, um nach einer neuen Facette des Lebens zu stöbern und dann erzählen zu können.
Für einen ausführlicher Lebenslauf können Sie mich gerne anschreiben.
Stipendien:  
•  Fazit-Vollstipendium für die Ausbildung an der Journalistenschule
• taz-Panther-Fortbildungsstipendium
Presse:
• 2018 Interview im Podcast „jetzt“ von ZEITonline
• #11/2016 medium magazin, „Sag doch mal ...“- Ich wurde interviewt in der Rubrik Junge Perspektiven

Nominierung:  
• 2017 wurde mein Lehrgang der Reportageschule in der Rubrik „Bestes Team“ beim medium Magazin nominiert
Presseverband: